Wirf deine Sorgen auf GOTT
Wie oft mache ich mir Sorgen und zermartere mein Hirn nach Lösungen?
Die schlichte Wahrheit ist: mein Verstand, mein Denken ist nicht in der Lage, effiziente & dauerhafte Lösungen zu produzieren.
Dazu bedarf es einer Änderung, genauer: einer Erneuerung meines Denkens.
Sich zu sorgen entspricht nicht einem Leben gem. der Fülle, die GOTT mir verheissen hat, sondern einem Mangelbewusstsein.
Was ist eigentlich eine Sorge? Im menschlichen Ermessen ist es die Darstellung eines Problems, dass es zu lösen gilt, weil es verhindert, dass ich ein glückliches, zufriedenes Leben führen kann- zumeist ist es ein Mangel, den ich empfinde- menschlich denke ich also angestrengt darüber nach, wie ich eine Lösung herbeiführen, sprich: den Mangel beseitigen kann- das ist schlichtweg 'fleischlich', der 'alte Mensch'.
Durch mein Bekenntnis und meinen Glauben bin ich zu einer 'neuen Schöpfung' geworden, die 'den alten Menschen aus- und den neuen Menschen angezogen hat': als 'neue Schöpfung' soll ich nunmehr die Angelegenheit 'mit geistlichen Augen' aus einer 'höheren Warte' betrachten.
Wie gehe ich das Problem aber geistlich an? Zunächst, indem ich die Bibel lese und nach Stellen suche, in denen es um 'Sorgen' und 'Mangel 'geht.
Eines weiss ich als Christ ja bereits: GOTT ist unser 'Versorger' (da steckt die Sorge quasi schon 'drin'- ein erster Hinweis, dass ER sich des Problems annehmen wird), der all meinem Mangel abhelfen wird.
Ich lese:
„Demütigt Euch unter die mächtige Hand GOTTES“- dies kann in diesem Zusammenhang auch bedeuten: ich soll nicht einmal daran denken, dass ich das Problem selbst aus eigener Kraft und eigenem Vermögen lösen könnte: es wird mir nicht gelingen. Dies dennoch anzunehmen wäre Hochmut- und davor warnt die Bibel eindringlich. Die Hochmütigen sind GOTT ein Gräuel: diese bringt ER zu Fall...
Wie oft habe ich dennoch in der Vergangenheit versucht, z.B. finanzielle Probleme dadurch zu lösen, dass ich mir an anderer Stelle Geld geliehen habe, um die aktuelle Forderung oder fällige Rechnung zu bezahlen: ist das eine Lösung?
Mitnichten: ich habe das Problem damit nur verlagert- und wenn ich Zinsen zahlen muss -was ja zumeist der Fall ist- habe ich es damit gar noch vergrößert.
Was also kann ich tun? So schaue ich auf JESUS, der "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist (Joh 14,6)- was hat er getan? Als Christi Nachfolger bin ich berufen, die Dinge zu tun, die er getan hat- und, wie die Bibel sagt, noch größere- daher ist es mehr als sinnvoll zu schauen, wie er gehandelt hat. Wie hat er beispielsweise reagiert, als er 40 Tage vom Teufel in der Wüste versucht wurde? Der Teufel provozierte JESUS, indem er Passagen aus der Bibel genommen hat („Es steht geschrieben...“) und mit ihnen versuchen wollte, ihn zu einem 'menschlichen' Handeln zu bewegen - die gleiche Strategie hat er später bei Eva in etwas abgewandelter Form angewandt, indem er die biblische Wahrheit in Frage gestellt hat: „Sollte GOTT gesagt haben...?“- hier führte seine Verführung -wie wir alle wissen- letztendlich zum 'Sündenfall', sprich: der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies und zum [geistlichen] Tod.
Zurück zu JESUS und seiner Reaktion: er hat sich auf keine Diskussionen mit dem Teufel eingelassen, sondern hat ebenfalls die Bibel zitiert („Es steht auch geschrieben...“)- daher ist es für immens wichtig, die Bibel zu lesen und zu kennen: erst dadurch sind wir in der Lage, auf Satan's Verführungen in entsprechender effektiver Weise zu reagieren.
JESUS hat sich nicht auf Satan's Ebene herabgelassen- daher konnte Satan ihn nicht erreichen.
Was heisst das jetzt für mich- wie also reagiere ich 'angemessen' auf Sorgen? Das Wort sagt: „All eure Sorgen
[, Ängste & Nöte; Anm.d.Autors] werft auf ihn" (1Petr 5,7): indem ich dies tue, glaube und vertraue ich somit darauf, dass GOTT sich der Sache annehmen wird- dies heißt aber mitnichten, dass ich mich nun auf's Sofa setzen und getrost abwarten kann, bis GOTT tätig geworden ist: es gibt mit Sicherheit etwas, das ich zu tun ich durchaus in der Lage bin- und genau das tue ich: 'Das [mir] Mögliche tun, das Unmögliche GOTT überlassen'.
Vor Allem aber bete ich („Bittet, so wird Euch gegeben“ (Mt 7,7a) und gebe den Glauben daran & die Hoffnung, dass ER mir helfen wird, nicht auf (Joyce Meyer definiert Hoffnung als
„die freudige Erwartung, dass etwas Gutes passieren wird“), lobe & preise IHN und proklamiere SEINE Verheissungen, d.h. Ich spreche sie laut aus.
Was ich keinesfall tue (oder besser: was ich mich fortan bemühe nicht mehr zu tun) ist: zu Jammern und zu Klagen- muss ich mir dann doch die Frage stellen: was gebe ich -als Christ- für ein Zeugnis ab, wenn ich dies tue? Jemanden, der GOTT noch nicht (oder nicht gut) kennt und es hört muss es dann doch so erscheinen, als gäbe es GOTT & sein übernatürliches Wirken in meinem Leben nicht- und wie soll ich dann glaubhaft Zeugnis von IHM & SEINER HERRlichkeit geben?
Lies dazu auch folgende Bibelstellen: Ps 62,2, 1.Petr 5,6+7, Mt 6,25-34, Lk 4, Lk 11,9+10, Röm 12,2, Eph 4,22+24, Phil 4,6+7
[Impuls vom 09.01.2018]
