Wie ich Christ wurde
Faithhealer - oder mein Zeugnis, wie ich von der Esoterik zu wahrem Glauben gefunden habe
Faithhealer (übersetzt bedeutet es soviel wie ‚Glaubensheiler‘) klingt ja zunächst einmal -finde ich zumindest- etwas hochtrabend- zudem wird diese Bezeichnung doch allgemeinhin für einen 'Wunderheiler' verwendet.
Für mich hat er aber eine viel tieferliegende & persönliche Bedeutung: für mich bedeutet dieser Name ‚Heiler des Glaubens‘ und weist für mich auf JESUS hin, der
meinen Glauben geheilt hat- denn: bevor ich Christ wurde, war ich ganz tief in der Esoterik verstrickt: weit über 10 Jahre lang hab ich meditiert und die verschiedensten Anwendungen und Lehren intensiv studiert, mit Tarot, I Ging und dem Daikini-Orakel gearbeitet, mich mit Edelsteinkunde, Kabbala, Numerologie und Astrologie befasst, hab selber Horoskope (im wahrsten Sinne des Wortes: das Wort „Horoskop“ stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus hora [„Stunde“] und skopein [„beobachten“]) zusammen – es bedeutet also so viel wie „die Stunde beobachten“ oder „Blick in die Stunde“
)(Quelle kursiver Text: Wikipedia) -auf Grundlage der genauen Geburtszeit und der dabei vorherrschenden Sternekonstellation-) erstellt - und an verborgene und übersinnliche Kräfte und an unsichtbare Energien und Schwingungen geglaubt: weil ich auf der 'Suche' war: nach ‚Erfüllung', dem Sinn für mich und mein Leben. Ich glaubte, in der Esoterik diesen Sinn gefunden zu haben (der Begriff ‚Esoterik‘ stammt aus dem Altgriechischen von esoterikos [innerlich] bzw. eso [innen] und bedeutet somit soviel wie ‚innerliche Lehre‘).
Auch wollte ich ein ‚Seelsorger‘ sein, wollte Menschen helfen- und diese -wie ich nun weiß, okkulten- Praktiken haben mir einen Zugang zu diesen Menschen verschafft: bevor ich mit ihnen in ein Gespräch gegangen bin, habe ich Tarotlegungen über die Person gemacht und Horoskope erstellt- und hab dann die 'Erkenntnisse' aus diesen 'Recherchen' direkt zur Sprache gebracht- dabei sind Leute sogar z.T. in Tränen ausgebrochen: "Woher
weißt Du das alles? Das habe ich noch
nie Jemandem erzählt!" Für mich ein klares Zeichen, dass es (die Esoterik) ‚funktioniert‘...
Die ganze Geschichte gipfelte darin, das ich angefangen hatte, mein gewonnenes, inzwischen breit gefächertes Wissen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse über die Jahre niederzuschreiben: so entstand mit der Zeit ein komplexes und detailliertes Kompendium, in dem alle Zweige, die ich studiert hatte, grundlegend erklärt und zudem miteinander in Relation gesetzt und verwoben wurden: so etwas gab es zuvor noch nicht…
Zuletzt umfasste mein ‚Werk‘ weit über 1.000 Seiten (auf dem PC...).
Dann hatte ich eines Tages in einer ‚stillen Zeit’ eine Begegnung mit JESUS: es war wie ein innerer Dialog- und ich hatte die absolute Gewissheit, dass ER es ist, der Zu mir spricht (obwohl ich IHN bis dahin noch gar nicht gekannt habe)
ER fragte mich: warum machst Du das alles? ich entgegnete: weil ich den Menschen helfen will. Er sagte, dass meine Motivation gut sei- ich aber aus der falschen Quelle schöpfen nd den Leuten damit brackiges, faules Wasser anbieten würde. Ich wies darauf hin, dass ich aber dadurch einen Zugang zu den Menschen bekommen würde. Er sagte: Lass ab davon!
Ich gebe Dir alles, was Du brauchst, um diese Menschen zu erreichen: und aus meiner Quelle fliesst
lebendiges Wasser!
Dies hat mich zutiefst berührt- und auch erschüttert: ich gab meine Studien auf, ließ meine gesamte esoterische Bibliothek links liegen und fing an, in der Bibel zu lesen: weil ich mehr über IHN, JESUS, erfahren wollte. Nun studierte ich die Bibel- und je mehr ich über IHN erfuhr, desto mehr faszinierte ER mich.
In der Folgezeit suchte und fand ich eine Gemeinde, besuchte diese regelmäßig, hörte eine ‚gute‘ Lehre und tauschte mich dort mit den anderen intensiv aus. Dabei wurde mir immer mehr bewußt, dass mein bisheriger Weg ein Irrweg war.
Schließlich folgte ich einem Aufruf, nach vorne zu kommen und sein Leben Jesus zu übergeben: das tat ich dann auch. Nun war ich Christ…
Wenig später ließ ich mich auch taufen: nun war ich von Neuem geboren. Und das erste Mal nicht mehr ‚auf der Suche‘: ich hatte gefunden, was ich so lang gesucht hatte: ich war ‚erfüllt‘: vom Evangelium, der guten Botschaft, von IHM, seinem Wort.
Aber: ich hatte ja noch meine umfangreiche Bibliothek- über die Jahre gesammelt und zusammengestellt: Dutzende von Büchern… Darunter auch solche, die eigentlich ‚vergriffen‘ und z.T. sogar einige, die auf dem Index standen und somit ‚eigentlich‘ gar nicht mehr erhältlich waren: ich hatte sie… - und für meine ‚Sammlung‘ sehr, sehr viel Geld ausgegeben...
Was mache ich nun damit? Mein erster Gedanke war: verkaufen! Aber nun hatte ich ja diese leise Stimme in mir, die immer wieder mal zu mir sprach: ich wusste: es war die Stimme des
Heiligen Geistes, der nun Wohnung in mir genommen hatte. Sie sagte sanft: Wenn Du für ich erkannt hast, das diese Bücher nicht gut für dich sind: kannst du sie dann guten Gewissens jemand anderem überlassen? Meine innere Stimme sagte entschieden: Nein! Aber was tun?
Nun hörte ich eine innere Stimme sagen: Verbrenne sie!
...
(Fortsetzung folgt)
Hinweis: Fortsetzung wird in Kürze ergänzt!
