Der Hl. Geist und die Wiedergeburt in IHM

Bereits in der Schöpfungsgeschichte, der Genesis, dem ersten Buch Mose ist schon vom Hl. Geist die Rede: Der Geist schwebte auf der noch wüsten Erde 'über den Wassern' [1Mo 1,2]. 
Dieses 'Schweben' ist sinnbildlich für den Hl. Geist: wenn in der Bibel von 'Wind' die Rede ist, ist oftmals der Hl. Geist gemeint (Bsp. "
Der Wind weht, wo er will" [Joh 3,8]).

Wir sind wiedergeborene Christen, wenn wir den Hl. Geist empfangen haben.
Als Beispiel dient ein Bild der Bibel, als Jesus nach seiner Auferstehung seinen Jüngern erscheint und sie '
anhaucht', [Joh 20,22].
Als Gott den ersten Menschen aus Erde geschaffen hatte, hauchte er ihm '
Leben' ein: [1Mo 2,7] die an sich tote Materie wurde 'beseelt' und somit 'lebendig'.
Ohne den Geist sind wir 'tote' Geschöpfe.
 

Ein anderes Sinnbild für den Hl. Geist ist Feuer. In der Apostelgeschichte ist von Feuerzungen die Rede, die über den Köpfen der Gemeinde schwebten [Apg 2,3], bevor die Menschen dort den Hl. Geist empfingen und anfingen, 'in anderen Sprachen' zu reden [Apg 2,4] (das Reden in 'anderen Sprachen' oder Beten in 'neuen Zungen' gilt fürderhin als Auswirkung für das Empfangen des Hl. Geistes).

 
Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbilde geschaffen [1Mo 1,27] und ihn ins Paradies gesetzt, in dem auch der 'Baum des Lebens' [1.Mo 2,9] steht- wie von allen Bäumen durfte der Mensch auch von diesem essen [1Mo 2,16] und war so dem Tod nicht preisgegeben- somit hatte er 'ewiges Leben'.
 
Einzig von der Frucht des '
Baumes der Erkenntnis', der auch im 'Garten Eden' spross [1Mo 2,9], zu essen war ihm untersagt. GOTT hatte den Menschen sogar ausdrücklich gewarnt, von der Frucht zu essen- wer es dennoch tat, würde 'gewisslich sterben'. [1Mo 2,17].
Damit war nicht nur der physische Tod gemeint, dem wir alle unterliegen, sondern vielmehr auch ein 'geistlicher' Tod.
 
Bei dem sogen. 'Sündenfall' verführte die Schlange (in der Bibel oftmals ein Symbol für den Teufel oder dem gefallenen Engel Satan, dem Widersacher), Eva, von der verbotenen Frucht zu essen, die ihrerseits Adam verführte [1.Mo 3,1-7]. 
Durch die darauf folgende Vertreibung aus dem Paradies wurde dem Menschen auch der Zugang zum Baum des Lebens verwehrt- er war also nunmehr dem physischen Tod preisgegeben. 
Was aber viel schlimmer war: von diesem Moment an war der Mensch auch '
geistlich' tot. GOTT ist Geist [Joh 4,24] und kann nur über den Geist erfahren werden.

Somit hatte der Mensch nach der Vertreibung aus dem Paradies keine Verbindung mehr zu GOTT.

Erst Jesus hat -durch sein sündfreies Leben, seinen Tod und die anschl. Auferstehung- dem Menschen wieder einen Weg zu GOTT bereitet. Er selbst sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich" [Joh 14,6]



[Impuls vom 13.09.2018]