Danken statt murren - GOTT loben & preisen - in jeder Lebenslage

"Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen [od. Prüfungen / Versuchungen] geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren[od. Geduld / »Darunterbleiben«] bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen [od. ausgereift] und vollständig seid und es euch an nichts mangelt...Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben." (Jak 1,2-4, 12; SCH2000)
 
Wie leicht fällt es uns doch, dem HERRN zu danken, IHN zu loben & zu preisen, wenn sich alles 'nach unseren Wünschen' gestaltet- es so 'läuft', wie wir es uns vorgestellt haben.
 
Was aber, wenn die Dinge sich anders gestalten- wir uns auf einmal in Schwierigkeiten & Problemen befinden, denen wir lieber aus dem Weg gegangen wären- wie steht es da um unsere 'Dankbarkeit'? Sind wir noch immer in der Lage, IHN zu rühmen, IHM auch dafür zu danken & IHM Lob & Anerkennung zu zollen?
 
Das wir dies tun sollen, sagt sein Wort:
"sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus" (Eph 5,20; SCH2000)
 
Aber können wir tatsächlich dankbar sein, wenn unsere vermeintlich 'heile Welt' in sich zusammenstürzt & wir scheinbar ausweglosen Schwierigkeiten und schier unlösbaren Problemen gegenüberstehen?
 
Hadern wir dann nicht eher mit dem vermeintlichen 'Schicksal' und fragen uns, wie ER es nur zulassen konnte, dass wir in diese missliche Lage geraten sind & beginnen gar zu murren?
 
Das Wort 'murren' finden wir 12x in 11 Stellen des AT- es ist Ausdruck höchster Unzufriedenheit & Verdrossenheit- es beinhaltet klagen, aufbegehren, sich empören, auflehnen, trotzen, rebellieren-das noch heute gebräuchliche gebräuchliche Wort 'mürrisch' leiten sich von Murren ab.
 
Obwohl die Israeliten auf ihrer 40-jährigen Wanderschaft aus Ägypten ins 'gelobte Land' ziehend täglich mit Trinkwasser & 'Manna', dem 'Brot aus dem Himmel', versorgt wurden, während "ihre Kleider nicht zerfielen und ihre Füsse nicht schwollen"( Neh 9,21), waren sie dennoch unzufrieden und murrten.
 
Wie steht es um uns? Können wir wie David sagen
"Ich will den HERRN preisen allezeit, sein Lob soll immerzu in meinem Mund sein" (Ps 34,20)- oder halten wir es eher wie die Israeliten, die, obwohl sie mit allem versorgt wurden, was sie benötigten, dennoch täglich murrten (neben ihrem Unglauben mit ein Grund, warum sie ganze 40 Jahre unterwegs waren, obwohl diese Reise -mit Gesetzgebung am Sinai & Stiftshüttenbau- in 2 Jahren hätte abgeschlossen sein können... - > s. hierzu http://www.evangeliums.net/fragen/frage_israels_wustenwanderung.html )
 
Wir haben die Wahl, ob wir -wie die Israeliten- murrend & hadernd 'in der Wüste umherirren' wollen- oder ob wir -wie der Psalmist- nicht mehr auf Umstände, Schwierigkeiten & Probleme, sondern vielmehr auf IHN schauen & SEINE Verheißungen in Anspruch nehmen wollen:
 
"Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher wird meine Hilfe kommen? [O. woher meine Hilfe kommen wird]. Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke; dein Hüter schlummert nicht. Siehe, der Hüter Israels, er schlummert nicht und schläft nicht. Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand. Nicht wird die Sonne dich stechen am Tag, noch der Mond bei Nacht. Der HERR wird dich behüten vor allem Bösen, er wird behüten deine Seele. Der HERR wird behüten deinen Ausgang und deinen Eingang, von nun an bis in Ewigkeit." Ps 121; ELB CSV)


[Impuls vom 09.02.2015]